Die faszinierendsten Städte der Welt: New York

Die faszinierendsten Städte der Welt: New York

Wenn du es hier schaffst, dann schaffst Du es überall. Was Frank Sinatra bereits vor Jahrzehnten sang, gilt bis heute. New York ist die heimliche Hauptstadt der Welt. Sie begeistert und fasziniert die Menschen von Anbeginn an. Das Tor zur neuen Welt steht als Symbol für Freiheit, Unternehmergeister und Multikulti. Die Stadt am Hudson River gilt als heimliche Hauptstadt der Welt. Doch es war ein weiter Weg vom Handelsplatz für Biberfelle zur Finanzmetropole.

Die Holländer kaufen die Siedlung

Die Geschichte von New York begann vor rund 400 Jahren. Der Italiener Giovanni da Verrazzano war der erste Europäer der New Yorker Boden betrat. Die Gegend beeindruckte ihn nicht, er übersah sogar die Insel “Manna-hatta”, wie die Ureinwohner diese nannten. Es sollte weitere 85 Jahre dauern, bis der Engländer Henry Hudson die Siedlung als Handelsplatz für Biberpelze entdeckte und seinen niederländischen Auftraggebern empfahl in das Geschäft einzusteigen. Die Holländer waren es dann auch, die die erste Handelsniederlassung im heutigen New York gründeten. Zahlreiche Europäer kamen in die Siedlung und ließen sich dort nieder. Nur ein Jahr später kaufte der Generaldirektor der Westindien-Handelsgesellschaft den Indianern die Insel ab. Er bezahlte mit Waren im Wert von 60 Gulden, das waren rund 600 Gramm Silber. Die neue Stadt erhielt den Namen New Amsterdam.

Die Engländer übernahmen das Kommando

Die ersten Gründungsjahre waren hart und geprägt von Korruption und wirtschaftlichen Fehlentscheidungen. Erst unter dem legendären Generaldirektor Petrus Stuyvesant ging es wieder aufwärts. Er kümmerte sich intensiv um die Infrastruktur und errichtete Straßen, den Hafen und ein Krankenhaus. 1664 eroberten die Engländer New Amsterdam und benannten die Stadt in New York um. Im 18. Jahrhundert entwickelte sie sich zur Handelsmetropole. Nach der Unabhängigkeit wurde die Stadt für kurze Zeit die Hauptstadt der neu gegründeten USA. 1817 erfolgte die Gründung der Wall Street und wenige Jahre später erschloss der Erie-Kanal neue Handelswege in den Westen. Ab 1830 begannen die Emigranten nach New York zu strömen, ab 1850 lebten bereits eine halbe Million Menschen in der Stadt. 1886 erhielt die Stadt am Hudson River ihr Wahrzeichen. Die Freiheitsstatue, ein Geschenk von Frankreich, wurde aufgestellt. Ende des 19. Jahrhunderts entstand New York, so wie wir es heute kennen. Die fünf Bezirke beherbergten mittlerweile mehr als 3,4 Millionen Menschen. Das multikulturelle New York entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Die Engländer übernahmen das Kommando
Die Engländer übernahmen das Kommando

Der Schmelztiegel der Kulturen entsteht

Harlem wurde ein Fixstern der afroamerikanischen Kultur, zahlreiche jüdische Emigranten strömten in die Stadt. Eine U-Bahn wurde gebaut, der Städtebau orientierte sich nach oben. Die Wolkenkratzer werden zukünftig das Bild prägen. Die typische Skyline entstand in der Zeit zwischen 1910 und 1930. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist New York mit 7,5 Millionen Einwohnern die wahrscheinlich größte Stadt der Welt. Die UNO bezog ihr Hauptquartier und machte die Metropole auch politisch zur Weltstadt. Der Boom der Wall Street in den 1980er Jahren verhalf New York zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Bürgermeister Rudi Giuliani säuberte die Straßen mit seiner „Null Toleranz-Politik“. Der 11. September 2001 veränderte die Metropole in vielerlei Hinsicht. Die Welthauptstadt des Geldes bekam ein menschlicheres, grüneres Gesicht. Der weltweiten Faszination für den Großstadtdschungel New York konnten die Anschläge jedoch nichts anhaben.